Verbesserte Leistungen für die häusliche Pflege:

 

Was Verbraucherinnen und Verbraucher wissen sollten

 

 

 

Zum 1. Januar 2015 ist das Pflegestärkungsgesetz I in Kraft getreten. Damit wurden zum einen die Leistungsbeträge für Pflegegeld, Pflegesachleistungen und die stationäre Pflege pauschal um vier Prozent erhöht. Zum anderen wurden die Möglichkeiten verbessert, Leistungen zu kombinieren. Wer zum Beispiel Pflegegeld oder ambulante Pflegesachleistungen erhält, kann daneben Leistungen der Tages- oder Nachtpflege in Anspruch nehmen, ohne dass Pflegegeld oder Pflegesachleistungen gekürzt werden. Wo früher nicht in Anspruch genommene Leistungen verfielen, können die Beträge jetzt teilweise oder – abhängig von der Leistung – auch ganz für andere Leistungen eingesetzt werden. Außerdem erhalten Menschen in der so genannten Pflegestufe 0 – das sind Menschen, die zum Beispiel an einer Demenz leiden und deren Bedarf an Grundpflege und hauswirtschaftlicher Versorgung unterhalb der Pflegestufe 1 liegt – erstmals Zugang zu allen ambulanten Leistungen der Pflegeversicherung. Sie haben jetzt auch Anspruch auf Tages- und Nachtpflege sowie auf Kurzzeitpflege. Mit diesen Änderungen will die Bundesregierung vor allem die Pflege in den eigenen vier Wänden besser unterstützen.

 

 

Wir informieren Sie über die verschiedenen Leistungen, auf die pflegebedürftige Menschen nach dem Sozialgesetzbuch 11 (SGB XI) Anspruch haben.

 

Sie wünschen ausführliche Informationen rund um das Pflegestärkungsgesetzt?

Der Pflegeverband hat eine umfassende, leicht verständliche Zusammenfassung rund um die aktuellen Regelungen im Rahmen des Pflegestärkungsgesetztes erstellt.

Diese möchten wir Ihnen gerne mit nachfolgendem Link zur Verfügung stellen.

Bitte einfach anklicken – die Broschüre steht Ihnen als pdf. gerne auch zum Ausdruck bereit. (Für den Inhalt übernehmen wir keine Gewähr)

Informationesbroschüre Pflegesachleistungen/Pflegestärkungsgesetz 2015